Gudrun Blanke ist die Professorin von Jan, die am Seminar für Romanistik der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn Literaturwissenschaft lehrt und eine Koryphäe für die französischsprachige Literatur des XIX. Jahrhunderts. Sie ist sehr energisch und sieht in Jan einen guten Studenten, dessen Fleiß sie sehr schätzt. Sie nimmt ein wenig Einfluß auf sein Leben und versucht, seine Begabung auch zu lenken.

Sie hat frühzeitig erkannt, daß Jan sich wirklich für sein Fach interessiert und sich voller Elan in das Studium gestürzt hat. Sosehr sie sein Engagement begrüßt und deswegen geneigt ist, mit einer guten Entschuldigung auch mal eine gelegentliche Verspätung zu ihren Vorlesungen zu akzeptieren, hält sie es doch für nötig, Jan darauf hinzuweisen, daß das Leben auch noch anderes bereit hält als Lernen.

Die Dozentin ist außerdem sehr an der Buchari-Stiftung und ihrer Arbeit interessiert und sucht den Kontakt zu Lalla Sara Al-Buchari.

Erinnerung an meine alte Französischlehrerin

Die Figur der Prof. Blanke ist eine kleine Erinnerung und ein Dank an meine gleichnamige alte Französischlehrerin, die mich als Schüler vor über 30 Jahren ganz schön auf Trab gehalten hat – wofür ich ihr aber heute sehr dankbar bin. Sie hat mich als kleinen Schüler auf einen Schüleraustausch nach Frankreich geschickt und das hat bei mir eine Liebe zur französischen Sprache, Kultur und Geschichte ausgelöst. Auch meine Lehrerin Gudrun Blanke hat sich sehr für ihre Schüler engagiert und sie war Lehrerin mit Leib und Seele. Sie lebt in Celle und ist sehr aktiv in der dortigen Kulturszene. Mittlerweile ist sie im Ruhestand und ich wünsche ihr noch viele schöne Jahre.

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