Arbeit an Krieg der Vampire Teil II

Die Arbeiten am fünften Band laufen. 120 Seiten Entwürfe sind geschrieben und auf meine magische WG im Turmhof kommt einiges zu. Ein Begräbnis steht an, denn zum Entsetzen der WG wird eine Leiche gefunden.

Und es juckt mich natürlich in den Fingern, mehr und mehr Zeitgeschichtliches einfließen zu lassen. Zwar nicht gerade den Brexit … obwohl es wäre natürlich reizvoll, ein paar alte britische Schloßgespenster ins Exil nach Deutschland gehen zu lassen. 🙂

Sachsen – das Outback demokratischer Kultur

Da meine Geschichten ja teilweise in Sachsen spielen und ich heute in den Nachrichten von einem üblen Angriff auf Pastor Gauck durch das sächsische Pegida-Pack las, ist das natürlich ein Anreiz. Wiewohl ich den Pastor und sein Freiheitsgeschwafel auch nicht sonderlich schätze, finde ich das, was in Sebnitz passierte, einfach ekelerregend. Aber es paßt ins Bild. Sachsen eben, das demokratische und kulturelle Outback Deutschlands. Quasi der Arsch der Zivilisation, wo sich besonders deutlich zeigt, dass die Entnazifizierung dort nicht stattgefunden hat

Zweite Auflage von Krieg der Vampire in Vorbereitung

Während der Leserunde zu Krieg der Vampire bei Lovelybooks wurden mir natürlich auch „unbarmherzig“ einige Fehler unter die Nase gehalten. Da erfreulicherweise schon der Druck der zweiten Auflage ansteht, werden die Fehler bei der Gelegenheit behoben. 15 Fehler auf mehr als 450 Seiten sind verschmerzbar.

Diese letzte Woche hat mich noch dazu mit etwas konfrontiert, das ich bisher nur aus britischen Romanen aus der Zeit des XIX. Jahrhunderts kannte. Meine Hausärztin attestierte mir einen Gichtanfall in den Fußgelenken. Gicht! Ich dachte, ich fall vom Glauben ab. Geht eigentlich nicht, denn Bibel, Koran & Co. stehen zwar im Bücherregal, aber direkt neben Bram Stokers Dracula, Twilight und den Chroniken der Unterwelt sowie dem Kamasutra. Das einzig Reale daran ist das Kamasutra. Und das Wissen, dass das alles nette Geschichten sind. Nicht mehr.

William Shakespeare von David Austin

William Shakespeare von David Austin

Solcherart an mein Büro im Bundesamt für magische Wesen gefesselt, habe ich endlich auch mal wieder Zeit gefunden, meine lange vernachlässigten Autorenblog neu auzusetzen. Was sollte man auch sonst machen, denn an diesem Samstag hat es nur so gegossen. Ein Kunde fand den Weg ins Amt, um eines meiner Bücher zu kaufen, das er seinem Freund ins Krankenhaus bringen wollte.

Blick auf das Büro im Bundesamt für magische Wesen

Blick auf das Büro im Bundesamt für magische Wesen

Am Sonntag dann schönes Wetter, endlich öffneten auch mal wieder ein paar unserer Rosen ihre Blüten, ohne gleich wieder durch den Regen zu leiden. Das Tor stand wieder weit offen, und einige neugierige Radfahrer und Spaziergänger fanden den Weg ins Amt aller Ämter.

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