Die HOMORIENTAL Party im VENUE

Die HOMORIENTAL Party im Kölner Szeneclub Venue ist eine der zur Zeit in der Kölner schwulen Szene angesagten Parties. Das Venue, ein Nachtclub in der Hohe Straße, bietet regelmäßig Partys für das junge schwule Publikum an, u.a. für Studenten und mit der HOMORIENTAL auch eine Party für junge Schwule und Lesben arabischer, persischer und türkischer Herkunft, für die DJ Kanun auflegt und zwar Best of Turkish, Kurdish, Arabian, Balkan Armenian & Orient im Mix.

Partygäste auf der Homoriental

Partygäste auf der Homoriental

Damit die Gäste die HOMORIENTAL auch genießen können, muß man an den Türstehern vorbei, die dafür sorgen, daß das schwule und lesbische Publikum junger Araber, Perser und Türken auch unter sich bleibt. Viele Partygäste sind nicht geoutet, ihre Familien wissen von nichts und dürfen auch von nichts wissen, denn eines haben schwule Priester und schwule Araber, Türken und Perser gemeinsam: Offiziell gibt es sie nicht bzw. sie sind seitens ihrer Umgebung oder Familie einem hohen Druck ausgesetzt. Manche der Gäste auf der HOMORIENTAL baten uns dringend, bloß keine Bilder zu veröffentlichen, damit nicht durch irgendeinen dummen Zufall die Familie dahinter käme. Das haben wir natürlich respektiert, die hier abgebildeten Personen waren einverstanden.

Insofern kommen dem VENUE und der HOMORIENTAL eine wichtige Funktion zu, hier können Schwule mit – wie es so schön korrekt heißt – Migrationshintergrund – unbeschwert feiern und tanzen, ohne damit rechnen zu müssen, belästigt zu werden. Abgesehen davon gibt es da auch sehr gute Musik, die man eben nicht auf den üblichen Plätzen der Mainstream-Sender hört. Ich gehe gern hin und genieße die Musik.

Die HOMORIENTAL im Roman Hochzeit der Vampire

Das Venue in Köln

Das Venue in Köln

Im Roman Hochzeit der Vampire habe ich die partyfreudigen Freundinnen Mounia, Ivana und Nina den von seinem Liebeskummer betroffenen  Vampir Elias in das Venue zur HOMORIENTAL mitnehmen lassen. Für den jungen schwulen Vampir Neuland, der als Oud-Spieler eine ganz andere Musik pflegt. Nichtsdestotrotz kommt er im VENUE zunächst gut auf seine Kosten, stürzt allerdings ob des ungewohnten Alkohols ab, als er versucht seinen Liebeskummer zu vergessen. Er macht ein paar Dummheiten, die er später bitter bereut, als er verkatert zuhause liegt und von Monika Meyer-Frankenforst aufgepäppelt werden muß.

Aber das ist auch der Punkt, wo Jan, der den abgestürzten und verkaterten Mitbewohner in der Nacht aus dem Bett fallen hört, erstmals ins Wanken gerät und über seine Vorurteile nachzudenken beginnt.

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