Wie ich schreibe

Am liebsten liege ich am späten Abend auf dem Sofa. Manchmal sogar sehr spät. Es kann auch schon einmal ein Uhr in der Nacht sein.

Irgendeine Fantasyserie flimmert über den Bildschirm. Natürlich eine, die ich schon kenne, denn sie soll nicht ablenken.

Auf dem linken Oberarm hat es sich eine unsere Katzen bequem gemacht. Die Nase tief in meinem Ärmel vergraben.

Über ihr liegt mein großer Kater. Er ist wach. Sieht mich mit einem würdevollen Gesichtsausdruck an.

Es kann losgehen.

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  • Ein freier und aufgeräumter Arbeitsplatz?

    Sowas soll es geben. Aber nicht mit mehreren Katzen in einem Haus, die sehr viel Wert darauf legen, beim Schreiben dabei zu sein.

  • Feste Arbeitszeiten?

    Ernsthaft? Kreativ sein von Montag 9 - 12 und 15 - 18 Uhr?

    Eher nicht.

  • Keine Ablenkung?

    Mit Ablenkung muß man man umgehen können. Sie kann inspirierend sein, beispielsweise eine besondere Meldung in den nebenher laufenden Nachrichten. Ein amüsanter Versprecher, ein lange nicht mehr gehörtes Zitat.

Meine Arbeitsplätze

Meine wichtigsten Hilfstmittel

Creativity is putting your imagination to work, and it's produced the most extraordinary results in human culture.

Ken Robinson

Ein paar Grundsätze

Was mich bewegt und zum Schreiben bringt

Möglichst viel schreiben?

Eher nicht. Ich schreibe, weil ich Spaß am Schreiben von Fantasy habe. Weil es mir Spaß macht, Situationen aus dem alltäglichen Leben in eine Urban Fantasy Welt zu übertragen.

Quellenforschung

Der Reiz in der Urban Fantasy liegt für mich in der Verbinmdung des Realen mit dem Fantastischen, ebenso wie der Einbeziehung anderer Kulturen und ihrer Geschichten in meine Welten. Kultur lebt vom Austausch.

Ideen diskutieren?

Klar. Mit meiner Lektorin diskutiere ich über meine Geschichten, denn sie findet die Fehler, die ich als der der betriebsblinde und in der Geschichte lebende Autor übersehe. Dabei geht es um stilistische Fragen, korrekte Zitate und Metaphern. Aber nicht um Political Correctness. Wo kämen wir hin, wenn wir Autoren uns einer inneren Zensur unterwürfen und unsere Geschichten politisch korrekt oder gar "gendergerecht" schrieben?